© Helmut Buchwitz
1948 geboren in München
Mitglied im Kunstverein Ottobrunn
lebt und arbeitet in Haar
Künstlerischer Werdegang
1989/90 Lehrgang Aquarell bei Ulrike Ickler, München
1991/92 Lehrgang Pastell bei Anselm Prester, Langeoog
1993/94 Zeichnen u. Gestalten bei Maya Vester, München
1994/95 Pastellmalerei bei Prof.Rudolf Ortner, Sommerakademie Regensburg
1996 Studienlehrgang Künstlerisches Gestalten bei Elisabeth Szekely-Apperger,München
2011 Projekt Linie, Fläche, Raum bei Stefan Wehmeier, München
2016/18 Akademie der Bildenden Künste, Kolbermoor - Pastellmalerei bei Franz Feistl
Ausstellungen - Auswahl
"BLAU", Kultur Etage Messestadt, München
„ART-iges“, Ottobrunn
„Kunst - Stücke“, Bayer.Verwaltungsgericht, Mchn.
„Kunst in der Regierung von Oberbayern“, München
Kulturmühle Lützelflüh, Emmental - Schweiz
Schlossgalerie Mandelieu-La Napoule, Frankreich
Deutsche Bank, Ottobrunn
Galerie Treffpunkt Kunst, Ottobrunn
Rathaus Ottobrunn
und weitere Gruppen- und Einzelausstellungen
Über meine Arbeiten
(…oder wie ich zum Bild kam…)
Von der Fotografie teils beruflich, teils hobbymäßig beeinflußt, begann ich, nach Kursen in Aquarell und Acryl, 1991 auf Langeoog bei dem Maler Anselm Prester das ”Malen” mit Pastellkreiden zu lernen.
Dabei entstanden, wie davor in Aquarell, nun in Pastell, Stilleben und naturalistische Landschaften, wie Dünenbilder und Meeresstimmungen mit weiten Horizonten.
Da wusste ich, womit ich weiter arbeiten wollte: ich hatte meine Liebe zur Pastellmalerei entdeckt!
Die weitere intensive Beschäftigung mit der Pastellmalerei führte mich 1994 zu einem großen Maler in dieser Technik und Ausdrucksform: Professor Rudolf Ortner, am Bauhaus Schüler von Mies van der Rohe und Kandinsky. Er wurde zum wichtigsten Lehrer in meiner bisherigen künstlerischen Entwicklung.
Seine Art des Sehens - sich auf besondere Bildausschnitte zu konzentrieren und aus scheinbar Alltäglichem „das Besondere“ heraus zu kristallisieren - sowie sein klarer, streng geometrischer Stil unter Verzicht jeglicher dekorativer Elemente, beeinflusste auch mich nachhaltig.
In meinen Bildern versuche ich deshalb immer wieder, streng konstruktivistische Linien leicht aufgelösten -meist monochromen- Flächen gegenüber zu stellen und dadurch eine spannungsreiche Zweipoligkeit zu erzielen, die die Fantasie des Betrachters anregt und neue Sichtweisen ermöglicht.
Die Schönheit und der Farbenreichtum in unserer Welt läßt sich für mich dabei am besten durch die intensive Farbkraft der Pastellkreiden widergeben.
Darüber hinaus entsteht für mich beim Anblick des Horizonts – in der Natur und im Bild – ein Raum, in dem ich der Hektik des Alltags entfliehen kann – oder wie es Friedensreich Hundertwasser ausdrückte:
„Das Einzige was der Mensch braucht ist der Horizont, alles andere kann er dazu erfinden“